Nikon J1 mit F-Mount Adapter Nikon FT1

Wenige Tage nach Weihnachten war es dann soweit … endlich lag der F-Mount Adapter Nikon FT1 auf dem Tisch vor mir.

 

Der Adapter macht einen sehr soliden und wertigen Eindruck. Er sitzt recht stramm am Bajonett. Viel mehr lässt sich zum Nikon FT1 auch nicht sagen. Viel wichtiger sind die fotografischen Möglichkeiten und Ergebnisse, die er abliefert. Dazu unten bei den jeweiligen Objektiven mehr.

Nachfolgend möchte ich einige Beispielbilder und ein Video zeigen, die mit der J1, dem Adapter und verschiedenen lichtstarken FX Objektiven entstanden sind.

Fotos:

Video:

Download:

 

Das Nikon Weitwinkel liefert auch an der J1 und dem Nikon FT1 die gewohnt souveräne Leistung mit super Schärfe und einem sahnigen Bokeh ab. Cromatische Aberrationen sind nicht wahrnehmbar. Es eignet sich auch sehr gut zum Filmen.

 


 

Das Tamron ist der Geheimtipp in Sachen Preis/Leistung schlechthin an der D700. Zumindest war mein zweites Explemplar dem Nikkor 24-70 2.8 fast ebenbürtig. Eine Zeit lang  hatte ich beide und mich dann für das Tamron entschieden. Leichte Nachteile sind bestenfalls in der Schärfe der Randbereiche der Bilder erkennbar. Da die kleine J1 eine um Faktor 2.7 kleinere Sensorfläche hat, sind diese Randbereiche des Objektives beim Fotografieren nicht involviert und man hat somit ein über den gesamten Bildbereich knackscharfes Objektiv.

Nachteilig an der J1 ist der fehlende Autofokus im Zusammenspiel mit Nicht-AF-S Objektiven. Es lässt sich aber gut mittels Fokusindikator auf dem Display fokussieren. Für schnelle und spontane Aufnahmen ist das Tamron, wie alle MF Linsen an der J1, dadurch eher weniger gut zu gebrauchen.

 


 

Das Nikkor 85 f/1.4 wird an der CX Kamera zu einem 230mm Objektiv mit der Offenblende 1.4. Einfach genial! Ich bin schon gespannt auf erste Einsätze in einer Sporthalle oder bei anderen Indoor Veranstaltungen.

Auch hier ist die Eignung für bewegte Motive mangels Autofokus begrenzt.Das 85er zeigt leichte Abberationen. Ein oder zwei Mal abgeblendet erhält man aber top Bilder an der J1.

 


 

Hier ergibt sich ein 284mm 2.8 Tele/Makro mit VR und Autofokus. Wow! Was will der Makrofotograf mehr in der freien Wildbahn?! Warten wir mal praxisbezogenere Einsätze ab.

CAs sind recht deutlich zu erkennen. Bei den folgenden Fotos sind sie teilweise von Capture NX 2 aber auf Knopfdruck entfernt worden.

 


 

Was soll man zum 70-200 2.8 VRII sagen? Meine beste Linse an der D700 ist auch an der J1 bereits mit Offenblende eine heiße Nummer. Minimale CAs, dafür Schärfe und Auflösung satt.

Ich werde es demnächst mal speziell mit den Nikon 1.4er und 2.0er Telekonvertern testen. Immerhin hat man ohne Konverter schon ein 190-540mm Tele-Zoom mit gnadenloser Schärfe und VR. Trotzdem kann bei 540mm ein stabiler Untersatz nichts schaden.

 


 

Das 400mm 2.8er Sporttele liefert unkonvertiert schon eine umgerechnete Brennweite von 1080mm. Selbst der gute VR kommt hier ohne ein Stativ nicht aus. Mit ausreichend kurzer Belichtungszeit erhält man dann aber eine gute Schärfe schon bei Offenblende. Der praktische Einsatz wird sich wohl hauptsächlich im Wildlife Bereich ansiedeln.

Zusammen mit den beiden Konvertern kommt man auf unglaubliche Brennweiten von 1512mm bzw. 2160mm. Wo kann man das verwenden? Mal schauen, was sich im Frühjahr an den umliegenden Seen ergibt.

Abgeblendet lässt sich aber selbst die Kombination mit dem TC-20E III noch einsetzen, wenn auch die Schärfe bei Offenblende nicht 100%ig ist. Ich werde mir demnächst mehr Motive suchen und den Super-Super-Telebereich weiter unter die Lupe nehmen.

 


Mit Telekonverter TC-14E II

 


Mit Telekonverter TC-20E III

 

Das Schild ist übrigens 82m von der Kamera entfernt (mit Google Earth nachgemessen). Das Windrad etwa 7m. Die Bilder sind keine Ausschnitte!

Video mit 14-24 + 70-200 + 400 + TC-14EII

 


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